Prüfung der Kabelerwärmung
Prüfen Sie, ob ein Kupferkabel den vorgesehenen Strom aushält: geben Sie Strom, Querschnitt und Verlegeart ein — der Rechner vergleicht mit der zulässigen Strombelastbarkeit nach DIN VDE 0298-4.
Was der Rechner prüft
- Strombelastbarkeit des Kabels je Querschnitt und Verlegeart
- Stromdichte im Leiter (A/mm²)
- Überlastwarnung bei Überschreitung der Grenze
- Empfehlung zur Querschnittswahl
Zulässige Ströme (Kupfer, PVC)
Frei in Luft: 1,5 mm² — 23 A, 2,5 mm² — 32 A, 4 mm² — 42 A, 6 mm² — 54 A, 10 mm² — 75 A, 16 mm² — 100 A. Im Rohr: ca. 80 % davon. In Wand / Dämmung: ca. 55 % (DIN VDE 0298-4, IEC 60364-5-52).
Der Rechner verwendet konservative Werte und reduziert sie zusätzlich um den Verlegefaktor — bei Überschreitung erhöhen Sie den Querschnitt oder ändern die Verlegeart.
Warum das wichtig ist
Übermäßige Erwärmung beschädigt die Isolierung (PVC verträgt dauerhaft max. 70 °C) und erhöht den Widerstand des Leiters. Im schlimmsten Fall entsteht ein Kabelbrand — besonders in der Dämmung, wo die Wärme nicht abgeführt wird.
Normen
- DIN VDE 0298-4 — Strombelastbarkeit von Kabeln und Leitungen
- IEC 60364-5-52 — Auswahl von Kabeln, Strombelastbarkeit
- DIN VDE 0100-430 — Schutz bei Überlast
FAQ
Was ist die zulässige Stromdichte?
Faustregel für Kupfer: 6–8 A/mm² in Luft, 4–6 A/mm² im Rohr, 3–4 A/mm² in der Dämmung. Der Rechner prüft den konkreten Wert.
Kann ich 16 A dauerhaft über 1,5 mm² führen?
Nein — 1,5 mm² verträgt im Rohr nur ca. 15–16 A. Für 16-A-Stromkreise ist 2,5 mm² vorgeschrieben (DIN VDE 0100-430).
Warum verringert die Dämmung die Belastbarkeit?
In der Wärmedämmung kann die Verlustwärme nicht abfließen — die Isolierung wird zu heiß. Die zulässige Belastung sinkt auf ca. 55 %.
Muss ich Spannungsabfall und Kurzschluss prüfen?
Ja — die Erwärmung ist nur eine der drei Bedingungen. Zusätzlich müssen Spannungsabfall (max. 3–5 %) und Kurzschlussfestigkeit geprüft werden (Kabelquerschnitt-Rechner).